...finden sich bis heute Abend um 18:00 eine Handvoll wirklich hübscher Bilder nebst der dazugehörigen Künstlerin Antonia Bisig.
Ältere Frau im Laden zur Verkäuferin:
"Ich habe meine Brille verloren, haben Sie die gesehen?"
"Nein."
"Aber ich hab sie hier auf den Tisch gelegt!"
"Da liegt sie aber nicht, also müssen sie die woanders hingelegt haben."
"Sehen Sie die vielleicht irgendwo?"
"Nein und ich habe jetzt auch keine Zeit dafür."
"Aber ich sehe nichts."
"Da kann ich ihnen jetzt auch nicht helfen, ich habe keine Zeit. Da müssen sie halt selbst nochmal suchen."
Ich drehe mich um, sehe das gesuchte Stück hinter der Frau auf dem Boden liegen und drück ihr das Ding in die Hand.
"Oh Danke! Danke! Danke!" ...fällt man mir um den Hals ... und lässt gefühlte 20 Minuten und reale 5 Minuten nicht mehr los, noch immer "Danke!" loopend. (Der Mann im Ohr brüllt "WHAAAAAAA!!!")
Ich winde mich aus dieser Dankbarkeit und flüchte in Richtung Bezahlvorgang, da kommt man wieder:
"Danke!" und streichelt mir den Kopf. "Wirklich, kein Problem. Gern geschehen." versuch ich es kopfeinziehend und setze zur Flucht an ... "Danke!" ruft man mir nach...
[13:23] [foo] btw. wenn du heute einkaufen willst, geh jetzt sofort.
[13:31] [MissAntroph] wieso das?
[13:32] [foo] Weil in diesem Moment Deutschland spielt und jeder einzelne Berliner vorhin in Trikot und Fahne Richtung Olympiastadion fuhr, als ich nach Hause kam. Demnach wirst du nie wieder einen so ruhigen Einkauf erleben wie jetzt.
Dit is ein aber sowat von fehlkalkulierter Plan jewesen, dit jibbet ja jarnich!
Von dort kam ich gerade, bzw. hab ich sie gesucht, bzw². war ich mein Abendessen organisieren, da kommt man ja an der brodelnder Moabiter Kultur garnicht vorbei.
Beim Antiquitätenhändler um die Ecke prangts "19:00" Vernissage über dem Laden. Gewagter Gedanke.
Überhaupt steht hier an jeder Ecke ein Aufsteller, wo man mit allerlei Interessantem lockt.
Ich mag für die Kapellenbenamsungen Sonderpunkte verteilen.
Auf der Thusnelda- Allee herrscht Stau. Auf der Thusnelda- Allee trägt man einen Jägerhochstand spazieren.
Das nennt man wohl temporäre Installation.
Die Galerie Nord hat man wohl zum Zielpunkt gewählt. Oder zum Endpunkt der Suche. Auffällig, ja. Aber spannend? Ich bin wohl ein Banause, ich sehe da nur ein leuchtendes Kreuz, was ich versuche, zumindest ein wenig aufzuwerten, in dem ich der armen Socke, die mich begleiten musste einen Künstler davor stelle.
(Welcher sich leider weigerte, sich festbinden zu lassen. Skandal!)
Man war auch so rein garnicht davon zu überzeugen, auf der Turmstrasse eine spontane Lichtinstallation (Ich kann mit Teelichtern $FOO schreiben und ein Pappschild "Is och Kunst!" drüberhalten!) mit mir zu veranstalten. Irgendwer heute noch nix vor, der um die Ecke wohnt?
Eine Handvoll Bilder nach der Messe:
Microsoft okkupierte den Kaffeestand ... aber das muss man ja so nicht hinnehmen.
Um den Nerdfaktor am AK-Vorrat- Stand etwas zu erhöhen, stelle ich eine Shell auf den Tisch, der einfach nur Pi hochrechnet.
Es funktioniert, hier fand sich alsbald der erste Schwarm an und diskutierte, dass das ja auch alles viel schneller ginge.
"Mach mal. :o) *vi öffne*"
"Ich kann nur mit Emacs."
"Macht ja nix, wir haben WLAN, ich installier es.
"
Nach einer regen Diskussion, welcher Sprache man sich bemächtigen magt, fällt man zurück auf ein Shellscript.
Es sieht immerhin kompliziert aus. :o)
Heute nur eine kurze Zusammenfassung, zumindest ein Versuch dessen, was mir so hängenblieb.
Ein wenig unglücklich zusammen fiel heute der "Debian-Paket-Bau für Fortgeschrittene" mit dem "Hacking- Contest".
Eine junge Frau (deren Namen ich nicht weiß, da ich nie bis selten danach frage, was ich mir vielleicht mal angewöhnen sollte) schlug mir vor, bei zweiterem zu cheaten, in dem ich oben ohne dort aufkreuze und somit die Man(n)schaften so aus dem Konzept bringe, das sie ganz vergessen, was sie da wollten.
Ich stieg dann also tiefer in den debianischen Paketbau ein.
Rückwirkend betrachtet war das nicht der dümmste Plan, ich fühle mich in einer Shell doch sicherer als halbnackt auf einem Podest.
Cheatenderweise gings auch weiter: Da ich ja wusste, das $Frau es heute erneut mit dem Puzzle am Googlestand aufnehmen wollte (zur Erklärung: Die hatten dort ein, ich nenn es mal 3D- Tetris, welches man behalten konnte, wenn man es zusammenbauen kann), schaute ich dort mal nach dem Stand der Dinge. Man puzzelte und fluchte, weil wohl immer ein Teil überblieb und .... :
...Weiterlesen '#Linuxtag 2010 Tag 3'
Doof wie ich war, checke ich heute morgen meine Mails, bevor ich mich auf den Weg mache: "Du kannst da heute nicht hinfahren, wir brauchen dich auf Arbeit." *gnaa* Und heute is doch die Minidebconf!
In Rekordzeiten reiße ich mehr Tickets zwischen zwei Kaffee runter, als man neue erstellen kann und um die Mittagszeit darf ich mich dann auf den Weg machen. ("Du hast ja da auch Internet!")
Fehlplanung des heutigen Tages:
Mit dem Fahrrad. Zur Erinnerung: Mittagszeit. 30 Grad. Und das es die halbe Strecke bergauf geht, habe ich auch ganz verdrängt gehabt.
...Weiterlesen '#Linuxtag 2010 Tag 2'
Von eben jenen komme ich gerade, stelle eine PI- Tasse unter meine Kaffeemaschine, boote ein Debian, öffne mein selbsterstelltes Blog, was auf meinem selbstgewarteten Rootserver liegt und lese meine Emails, die auf einem selbst eingerichteten Mailserver bereitliegen. Ich schreibe das alles nur, um mich selbst zu rehabilitieren, denn scheinbar bin ich doch nur ein Weibchen.
Wieso das?
Weil man sich auf diesem Kongress so fühlt, wenn man als Frau unterwegs ist. Die Hostessen rausgerechnet, lag die Frauenquote da wohl bei π, sehr optimistisch betrachtet.
...Weiterlesen '#Linuxtag 2010 - Tag 1'
"Kann man den IQ vorher und nachher messen lassen" fragte jemand vor mir am Infostand, während im Zuge der Eröffnungsveranstaltung am Potzdamer Platz im Hintergrund die "Singing Shrinks", ein Chor bestehend aus Psychiatern, Neurologen und Psychologen der Berliner Charité sein Repertoire zum besten gibt.
Kann man wohl nicht. Schade eigentlich. :o)
...Weiterlesen 'Lange Nacht der Wissenschaft'