Geleakte Daten geleakt ...

... oder so ...

zollaufkleber

Bleibt zu hoffen, dass man nicht aus lauter Enttäuschung eine handvoll Bundestrojaner mit in die Tüte warf...

Mind the Gap! Oder: London hassen lernen in 7 Tagen.

Man entschied, ich werde ein paar Tage in London verbringen. Öhm ... OK?
Dem Anschein nach habe ich es wohl überlebt, demach kann ich meinen hart erkämpften analogen Notizblock für 1,75 Pfund aus dem Greenwich- Postshop digitalisieren. Zuweilen kann dieser Bericht ein wenig zeitlich und kontextsensitiv durcheinander sein, ... aber das bin ich auch. Here we go ....
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Eine biometrische Theaterinstallation

Die Zürcher Gruppe um den Regisseur Lukas Bangerter konstruiert ein interaktives Theatersystem und schleust die Besucher durch ein Verfahren zur Feststellung der Identität. Die dabei erhobenen Daten werden vor den Augen der Betrachter zu einem Retortendrama verdichtet, einem dreidimensionales Konzert, einer szenischen Skulptur. Und während das Bühnenbild dem Publikum über den Kopf wächst und zu einer Fahrt durch die Datengeisterbahn einlädt, ist uns, als schwebten wir durch das Registriersystem der Himmelspforte.

Das klingt sehr hübsch. Nur leider (vorerst?) nur in Zürich.

Ich soll das mit einem klugen Spruch bloggen...

... sagte man. Aber das einzige, was mir dazu einfällt, ist:

Whoa? WTF? OMG!²³

(thx glidesurfer)

Du wurdest doch letzte Woche verhaftet, richtig?

... Das hat mir ein Vogel gezwitschert....

Gelebte Realität in Denton/Texas und Portland/Oregon. Dort tickert man nämlich fleißig mit und informiert Freunde und Nachbarn, dass (Mann|Frau|Sohn|Tochter) zu spät zum Essen kommen wird, weil man nicht angeschnallt war, den Laden um die Ecke um 50$ beklaute oder sich mittels chemischer oder pflanzlicher Substanzen in die 60ger zurückversetzte.

denton twitterwall

Sehr hübsch ist auch die linke Sidebar. Während man in Denton noch Ressourcen spart und auch die "Verbrecherfotos" auf Twitpic auslagert ...

twitterpics denton pd

... gibt man sich in Portland schon fortschrittlicher ...

portland pd twitterwall

... und linkt auf die hauseigene Datenbank ...

pd portland booking

Die lässt sich im übrigen wirklich nett um bis 7 Tage zurück durchforsten. Wenn man seine Verwandten/Bekannten dort nicht finden, kann man ja noch immer bundesweit suchen.

Logbuch des Captains

01/01/10 Ankunft im Aufgedrängten
05/01/10 Visualisierte BB- Kurznotiz unter dem Motto "Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert. (Huxley)"

elena lohnzettel

² DÜ = Abrechnungsdaten werden gem. §97 (1) SGB IV an die zentrale Speicherstelle übermittelt. Über die dort gespeicherten Daten haben sie einen Auskunftsanspruch gem. §103 (4) SGB IV.
... in ein paar Jahren, oder so ... Wenn ich es bis dahin nicht schon vergessen habe ... womit man meiner Meinung nach spekuliert, denn nach 2 Jahren ist es doch alles schon "Gewohnheit", wird "schon ewig" so gemacht, warum also dann noch aufmucken? Man kennt sein Volk.

(VT²³: Elena wurde im Winter eingeführt, damit niemand auf die Idee kommt, groß auf der Straße rumzuprotestieren.)

Negativ Nein

Es müsse daher in Erwägung gezogen werden, ob angesichts der angespannten Haushaltslage die Einführung in diesem Jahr leistbar ist oder "ob man besser mit der Einführung bis 2020 warten sollte"

spricht die FDP zur Einführung von EPa NPa.

Hübsch finde ich, das man eingesteht, dass die Staatsparanoia jetzt schon finanziell kaum tragbar ist, anderseits springt da mein eigener paranoider Mann im Ohr dazwischen, welcher meint, die werfen so ein Ding nur ins Feld, damit nicht halb Deutschland dieses Jahr seine Ausweise "verliert", weil man denkt, man hätte ja noch Zeit.

Lieber Mensch aus Glas,

while true; do echo -en '\E[32;40m - happy datenschutztag' ; sleep 0.1984; done;

2 Seiten ham wa: [1] 2
BNC (brain not connected)