Archive fuer 2010


#Linuxtag 2010 Tag 2

Doof wie ich war, checke ich heute morgen meine Mails, bevor ich mich auf den Weg mache: "Du kannst da heute nicht hinfahren, wir brauchen dich auf Arbeit." *gnaa* Und heute is doch die Minidebconf!
In Rekordzeiten reiße ich mehr Tickets zwischen zwei Kaffee runter, als man neue erstellen kann und um die Mittagszeit darf ich mich dann auf den Weg machen. ("Du hast ja da auch Internet!")
Fehlplanung des heutigen Tages:
Mit dem Fahrrad. Zur Erinnerung: Mittagszeit. 30 Grad. Und das es die halbe Strecke bergauf geht, habe ich auch ganz verdrängt gehabt.
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#Linuxtag 2010 - Tag 1

Von eben jenen komme ich gerade, stelle eine PI- Tasse unter meine Kaffeemaschine, boote ein Debian, öffne mein selbsterstelltes Blog, was auf meinem selbstgewarteten Rootserver liegt und lese meine Emails, die auf einem selbst eingerichteten Mailserver bereitliegen. Ich schreibe das alles nur, um mich selbst zu rehabilitieren, denn scheinbar bin ich doch nur ein Weibchen.
Wieso das?
Weil man sich auf diesem Kongress so fühlt, wenn man als Frau unterwegs ist. Die Hostessen rausgerechnet, lag die Frauenquote da wohl bei π, sehr optimistisch betrachtet.
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Lange Nacht der Wissenschaft

"Kann man den IQ vorher und nachher messen lassen" fragte jemand vor mir am Infostand, während im Zuge der Eröffnungsveranstaltung am Potzdamer Platz im Hintergrund die "Singing Shrinks", ein Chor bestehend aus Psychiatern, Neurologen und Psychologen der Berliner Charité sein Repertoire zum besten gibt.
Kann man wohl nicht. Schade eigentlich. :o)
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Dinge, die das Netz nicht braucht

Ein Garant, aus meinen Bookmarks zu fliegen und nie wieder zu kommen, ist solch eine Begrüßung.

antispam

Klickt man auf "Beschwerdeforum", bekommt man dies zu lesen:

Entsperrung / Unlocking

.. auf Formular-Basis wird momentan noch implementiert [bitte bedenken, wir machen dies alles ehrenamtlich].
Bitte melden Sie sich solange im Forum "Why I am locked? / Warum bin ich gesperrt?".
Sie erreichen das Forum, indem Sie in der URL das unlock.php durch forum ersetzen.
[Einen Link koennen wir derzeit aufgrund SpamBots die diesen Server attackieren, leider nicht setzen]

Bitte kopieren Sie folgende Daten und fuegen diese in Ihre Meldung ein:

Meine IP: 31.41.5.usw...
Mein UA: Mozilla/5.0 (X11; U; Linux i686; en-US; rv:1.9.1.6) Gecko/20091216 Iceweasel/3.5.6 (like Firefox/3.5.6; Debian-3.5.6-1)
Wo ich gesperrt wurde: http://www.ichbineinabsolutdämlicherwebmaster.de/
PRES-Sig: eindeutigeIDdamitmanmichauchzuordnenkann

Zusammenfassung:
"Wenn du auf meine Webseite willst, musst du entweder jedesmal rechnen oder öffentlich in einem Forum, welches du *nicht* erreichst, wenn du den Link klickst, mit deinen Daten um Einlass betteln, bis sich wer herablässt und dich freischaltet. Schließlich ist das ja ehrenamtlich!"

Erwartete Reaktion: "*rechne*, *klick*, *kopier*, *beschwer*, *wart*, *surf*"

Empfohlene Reaktion: "Pffffff! *bookmark lösch*, *konkurrenz ansurf*"

Tipp an den Webmaster: Richtig konfigurierte Server/ordentlich programmierte Software braucht keine externe Paranoia. So wichtig kann deine Seite nicht sein, das sich der Aufwand, sie zu erreichen, mehr als 2 Klicks rechtfertigt.

P.S. Wenn ich besagtes Forum besuche und sowas hier lese, ach ... lassen wir das.

Beyond The Screen

Gelebter Optimismus:

screen panic

Für Nichtshellisten: ""^[[D^[[D^[[D^[[D^[[D^[[D^[[D^[[D^[[D" ist ein Versuch der Gegenseite, den Befehl abzubrechen und mit einem "Ey! WHAAA!" gleichzusetzen.

Clamav, du blöde Sau ....

... wenn ich wollte, das mir wer meinen kompletten Mailserver zwangslahmlegt und mich damit zum Update zwingen will, dann würde ich kein Linux benutzen.
Mag sein, das deine Endprofitanten alles Windowsuser sind, das bedeutet aber nicht, das du dich wie deren OS benehmen musst. *grummel*

Soziologische Erkenntnis des Tages

[11:32] er: How to become a change-agent for gender diversity? Gender & Diversity als Erfolgsfaktoren in Wirtschaft und Management
[11:32] er: Grundgütiger!
[11:32] ich: Was wirst du? Soziologennerd?
[11:33] er: Nein. Das sind die Freifächer.
[11:33] er: Alternativ klingt
[11:33] er: Gesellschaftliche Ausgrenzung und Rechtsextremismus in der Bundesrepublik Deutschland <-
[11:33] er: Auch sehr schön
[11:33] ich: *g*
[11:33] er: Nein, jetzt hab ichs, ich mache
[11:33] er: Einführung in die Soziologie des (Geschlechts-)Körpers
[11:34] ich: Was ist ein Geschlechtskörper?
[11:34] er: http://bit.ly/csMK8N
[11:34] ich: Was?
[11:36] er: Was weiß ich? Man spricht wohl hauptsächlich darüber, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, weil sie ein anderes Geschlecht haben.
[11:36] ich: Diversität ist dabei der Schlüsselbegriff, der kurz gefasst bedeutet, soziale Prozesse in Gruppen und Organisationen so zu gestalten, dass eine wachsende Vielfalt der Beteiligten nicht als Hindernis, sondern als Potential wahrgenommen wird. <-- Öhm? Das ist doch alt und keine neue Erkenntnis, das man möglichst ne bunte Mischung zusammenbastelt, wenn man ein gutes Team haben will?
[11:36] er: Das muss man aber lernen.
[11:37] ich: Ja? Dann kann ich wohl nun meinen Master machen, das kann ich bereits.
[11:37] er: In Soziologie, ja.
[11:38] ich: Niemand braucht nen Soziologiestudium, wenn man neben einem Spielplatz wohnt. :o)
[11:38] er: Selbst wenn du das studiert hast, braucht das niemand.
[11:40] ich: Ich glaube, man hält Informatiker per se für soziale Krüppel und bietet ihnen deshalb grundlegende soziale Tipps in Kursen an.
[11:40] er: Das sind Freifächer, die sind universitätsweit.
[11:40] ich: Dann sind alle Akademiker Nerds.

Ick teste ditte mal

<ich> meinst du, auf "devote fußbank, welche mich bekocht und meinen flur staubsaugt" findet sich wer?
<er> Ja.
<ich> heute noch?
<er> Eher nicht.
<er> Es sei denn du versuchst es in einem fachspezifischen Chat.
<ich> nicht im blog?
<er> Ich glaube, das lesen relativ wenige Zielpersonen im Vergleich.

Wer putzt den Böden mit der Zahnbürste?

Icke!

Das war mal eine dieser Pulsarzahnbürsten, jene, bei denen einen die Hände einschlafen, während man versucht, sie zu benutzen. So ganz ausgereift ist das gute Stück noch nicht, aber das wird beim nächsten "Ich geh mal was zu Essen machen" sicher noch besser. :o)

Guerilla- Gardening lohnt sich ...

... und macht unheimlich Freude, vor allen den Nachbarskindern, die Grünzeux mittels der bewährten "Wer wirft den Samen am höchsten in die Luft?" säen. So finden sich auf dem Hinterhofacker zuweilen an den unmöglichsten Stellen Farbflecken. Und wenn dann hier auch noch Fußball gespielt wird ...

blumenstrauss

... fällt sogar mal nen "Blumenstrauß" ab. :D

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Aerophobia - fear of air