Archive fuer 2006


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Gestern rauschte mein bisher genutzter Jabberserver scheinbar ins Nirvana. Jabber tot, Roster weg. (Roster nennt man die Kontakte unter Jabber). Scheinbar, denn heut tut ers wieder. Ich bin derweil auf den jabber.ccc.de ausgewichen und fragte dort auch direkt mal im Chan nach, obs da irgendwie ne Möglichkeit gäbe, die Roster zu sichern. Wie erwartet: Nein, wenn der Server down ist. Aber man empfahl mir trotzallem ein Tool (fürs nächste Mal) namens jJRU, mit dem man seine Roster sichern könnte und bei Bedarf auf einem anderen Server aufspielen kann. Weil ich all das Glück dieser Welt gepachtet habe, läuft heut auch mein bisheriger Server, scheinbar in der freudigen Erwartung, gebackupt zu werden, was ich auch direkt mal tat. Das Tool tat seinen Dienst wie erwartet und ich kann den Umzug glatt nochmal wagen.

Update: Der Sven, meine nerdige Unterstützung beim Darkerradio macht da gerade ne Sendung zum Thema Jabber (Update: +RFID :o) ). Also mal da rechts in der Sidebar klicken, in den Chat kommen und Sven moralisch unterstützen. Das ganze heute noch bis 20:00. :o)

(Die Playliste und Links zu dem Thema)

Schülerfunk

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Eltern, Lehrer und Pädophile,

ich möchte sie auf eine neue Testreihe in der verchipten Welt hinweisen, die ihnen die Arbeit demnächst einfacher machen soll.
Erste lokal begrenzte Tests in Schulgebäuden waren erfolgreich, aus diesem Grunde wurde das Projekt "Ich weiß, wo du steckst und ich weiß, was du tust" nun auf ein größeres Feld ausgeweitet - der Öffentlichkeit.

Auch dieses Mal wurden, wie sie es bereits aus anderen Tests kennen, Kinder eingesetzt. Aus Sicherheitsgründen, versteht sich.

Ich freue mich, ihnen eine Zusammenfassung dessen beim Kai vorstellen zu können und wünschen ihnen einen weiterhin angenehmen Aufenthalt in der schönen neuen Welt.

Hack your Blues Screen

Irgendwo in grauen Windows 98 Zeiten hatte ich mal nen Tweak, wie ich im Bluescreen die Farben ändern kann. (Schwarz- Rot wirkte dem dramatischen Umstand weitaus angemessender, fand ich. :o) ) Wie das ging, ich habs schlichtweg vergessen...

Drüben im Gulli tickert der Korrupt gerade unter dem Titel "Schöner abstürzen" ne Anleitung, wie man auch im Jahre 17 n. Orwell dem Tod ein wenig freundlicher in die Arme springt.

(Ich sehe es schon "Hilfe"- Schreie im Board hageln, denn der Junge erwähnte zwar, das man das alles im Fall des Falles mit Boardmitteln wieder fixen kann, unterschätzte aber den gemeinen User mal wieder. :o) )

Von daher ... wir stellen die ntoskrnl mit Boardmitteln wieder her:

Ausdrucken vor dem Basteln:

1. Rechner von der Windows XP-CD booten
(Wenn die CD nicht bootet, muß im Bios als Bootlaufwerk das CD- Rom Verzeichnis angegeben werden. Wie man ins Bios kommt, steht im Handbuch des Motherboards oder unten links auf dem Monitor, wenn der Rechner startet und den Arbeitsspeicher hochzählt. ("Press irgendwas to enter Setup") (Wenn der dann immer noch nicht von der CD bootet, ist entweder das CDRomlaufwerk zu alt (nicht bootfähig), die CD kaputt oder du hast dich zu dämlich beim Raubkopieren angestellt und hast dein Image nicht richtig gebrannt.

2. R-Taste nach der Aufforderung drücken um in die Wiederherstellungskonsole zu gelangen

3. Den Adminpass eingeben

4. Mit cd windows(verzeichnis)\system32 in der Systemordner wexeln

5. Mit ren ntoskrnl.exe ntoskrnl.old die kaputte datei umbenennen

6. Mit expand x:\i386\ntoskrnl.ex_ die neue Datei von der CD auf die Platte schreiben (x= Laufwerksbuchstabe des CD- Romlaufwerks)

7. exit tippseln, damit die Kiste neu bootet.
8. Hoffen und Bangen, das man soeben um eine Neuinstallation drum rumgekommen ist.

Sollte irgendwas nicht klappen: Korrupt ist schuld.

Alles so hybsch sauber...

Und nachdem ich nun unter Aufwendung aller mir zur Verfügung stehenden Mittel den Stream so hybsch sauber geputzt hab (mit einem Song, wohlgemerkt)...

... kann ich wieder anfangen, richtige Mukke zu spielen. :D

YEAH!

Da sag mal wer, das Netz macht dumm

Der technische Ausdruck für Flip-Flops ist "Zwischenzehenstegsandale".

...lernte ich heute.

Auch schlauwerden?

Wenn es nicht so real wär...

... ich würde drüber schmunzeln und was von Sience Fiction der 40-70iger Jahre (Die hatten einen bewundernswerten Weitblick damals.) faseln. Es ist real. Wer nicht nachweist, wie auch immer das gehen soll, das nichts mit dem Mitbewohner/in läuft, in derem Portemonnaie (Zwiebelleder, wie meine Mutter immer zu schimpfen pflegte. :o) ) könnts demnächst arg eng aussehen.

Die Rede ist von HartzIV, welcher der Korrupt neuerdings liebevoll mit HIV abkürzt. Ich begrüße dieses Kürzel.

Zudem kommt dann noch eine Art Reallife- WGA hinzu, ein automatischer, ständiger Datenabgleich des Arbeitslosen hinter seinem Rücken, ob da nicht doch wer schummelt.

Es ist mit dem Menschenbild des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren, auf diese Weise alle Arbeitsuchenden, die Grundsicherung beanspruchen, unter Generalverdacht zu stellen.

...bringts der Berliner Datenschutz hier auf den Punkt, welcher ebenso bei anderen Schüffelaktionen gilt, wie zum Beispiel die Abfrage von Kraftfahrtbundesamt aus rein präventativen Gründen. Auch am Telefon darf geschwiegen werden, Auskünfte an die vom Amt beauftragten, privaten Callcenteragenturen, ob sich denn in etwas geändert hätte im Leben des Deliquenten, sind völlig freiwillig. Nur leider wissen das die wenigsten, obwohl sie ausdrücklich drauf hingewiesen werden sollten.

In die Wohnung muß man auch niemanden unangemeldet lassen, denn, auch wenn man all die Leute da draußen mit Paragraphen noch und nöcher, mit Sanktionen und Bürokratie in den Wahnsinn treibt, wir haben noch immer ein Grundgesetz, das in Artikel 13 die Unverletzlichkeit der Wohnung sichert.
Das sagt man den Leuten aber nicht. Der dumme Pöbel, in Existenzängste versetzt, ist auch viel leichter zu kontrollieren.
Auf die üblichen Anspielungen des GG verzicht ich an dieser Stelle mal ganz bewußt. Selbst bei demjenigen, der abends die Bild zum Feierabendbier liest, sollte es an der ein oder anderen Stelle *klick* machen.

(Und nun schimpft mich wieder elitär, aber ich glaube nicht daran, das der Mensch per sé dumm, sondern einfach nur zu faul (zum denken) ist.)

Wo wir hier eh gerade am berliner buschfunken sind:

Den Wahl - Snailmailspam, also der Werbemüll, der im Briefkasten und danach in dem Pappkarton darunter, (der Reallifespamfilter :o) ) muss man abstellen. Schriftlich und hochoffiziell und spätestens bis zum 19. Juni 2006 bei einem Bürgeramt (die hießen mal Meldestelle, sind aber trotz des Human- Wortes nicht wirklich humaner geworden) oder unter der Adresse :

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten
Zentrale Ordnungsaufgaben Einwohnerwesen
Friedrichstraße 219
10958 Berlin

Einen Musterbrief dafür gibts hier.

Man kann auch mit einen Personalausweis oder einem RFID- Radiosender Reisepass persönlich vor- und widersprechen, wenn man denn einen Nachmittag frei hat und den gern mit einer Nummer in der Hand unter wartenden Menschen verbringen möchte.

Dix: â??Nur so kann der Bürger verhindern, dass seine Daten bei Parteien und sonstigen Wahlbewerbern landen, mit denen er eigentlich nichts zu tun haben will.â??

Na, wenn das nichts ist? Da lohnt sich doch glatt die Briefmarke, nicht wahr?

Im übrigen ist das eine einmalige Prozedur dir bis zum Widerruf durch einen selbst gilt. Also auch fürs nächste Jahr. (Wenn man es optimistisch betrachtet.)

(nachlesen)

Eine Eierlegende Wollmilchsau

Ich wollt ja schon länger mal drüber schreiben und die ein oder andere Empfehlung aussprechen. Die Rede ist von dem hier:

Free Image Hosting at www.ImageShack.us

Meinem Browser, das Programm, was definitiv die schwerste Arbeit auf meinem Rechner hat.
Softwaretuningwütig wie ich bin, hab ich den ein wenig auf "mein Netzleben" angepasst.
...Weiterlesen 'Eine Eierlegende Wollmilchsau'

Der große Bruder sieht dich...

Der Televisor ist zum Glück noch etwas fern, Telefone, welche auch im "Offlinemodus" angezapft werden können, sind Realität seit Jahren. Neumodischer Schnickschnack wie Fritz- Chip wartet auf seine Aktivierung. Einen seichten Vorgeschmack auf kommendes gibt uns die "Windows Genuine Advantage Notification" - Spyware, die dem User seit einiger Zeit mit dem Update übergeholfen wird, welche in regelmä�?igen Abständen die Legalität der OS- Lizens überprüft.

"Once the WGA Notification tool has checked your OS and has confirmed you had a legit copy, there is no decent point or reason to check it again and again every boot,"

und weiterhin

He noted that the procedure poses a risk for corporate networks, and that Microsoft slipped it onto many users�?? computers without their knowledge. The company classified it as a "critical" update, causing many to install it without knowing what it was.

merkt Guillaume Kaddouch an, ein französischer Entwickler, welcher nun ein Tool namens "RemoveWGA" programmiert hat, das, für die ganz paranoiden, auch beständig im Hintergrund eine erneute Infektion überwacht.

(via)

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Hamartia - the classic tragic flaw