...häng ich grad hier fest.
Seduktion: Verführung als persuasionstheoretischer Spezialfall - Rhetorik der Verführung
Aus Sicht der Persuasionstheorie können wir den Begriff der Verführung (besser: Seduktion) als eine spezielle Art der Persuasion bzw. als ein besonderes Persuasionssetting (Persuasion unter besonderen Rahmenbedingungen) betrachten. Die Persuasionsleistung besteht darin, dass der Sender (der rhetorische Terminus Technicus lautet: Orator) den Adressaten von einem mentalen Zustand a) in einen Zustand b) bringt und zwar durch das Ausagieren von - verbalen oder nonverbalen - Texten (z.B: Redetexte, Schrifttexte, Bildtexte usw.). Im Fall der Verführung/Seduktion gilt es, den Rezipienten vom Zustand des a) "nicht-verliebt-Seins" in den des b) "verliebt-Seins" zu bringen. Diese Zustandsänderung bezeichnen wir als Wechsel (Metabolie), den Affekt des "verliebt-Seins" als Amor-Affekt. Hierbei muss der Amor-Affekt natürlich gerichtet sein und zwar auf den Sender (Orator).
Strategie der Amor-Affekt-Implementierung: Um unser Ziel (griechisch: Telos) - die Implementierung eines auf den Sender gerichteten Amor-Affekts beim Rezipienten - zu erreichen, kommt es zunächst auf die Erweckung dieses Affekts beim Sender an: Ein Affekt kann vom Sender beim Adressaten nur implementiert werden, wenn der Sender diesen Affekt selber verspürt bzw. zu verspüren scheint. (...)
(Inna Wikipedia gehts weiter...)
... Ich persönlich finde ja, dass das Thema an sich schon reichlich kompliziert ist. Warum also den Geekfaktor nicht einfach noch erhöhen?
Dazu zeitgleich im Jabber:
[24.02.2007 06:38:54] >> (OTR) Die Welt ist zu komliziert geworden. Ich bin dafür, wir schmeißen die ganze Technik und all das auf die nächste Schutte und ziehen uns wieder Felle an
... ich bin geneigt, es zu bejahen...
Hier teaste ich ein wenig googlisches Datenschutzverständnis an und in der Zwischenzeit tickert und serviert der Nichtblogger onkelchen nebenan das volles Brett.
Ich gebs ja ungern zu, aber ich mag seine Schreibe. :o)
Überwachungskameras schützen uns ja nun bekanntermaßen in allen Bereichen. Sie verhindern Gewalttaten, stoppen Terroristen und kaufen für Tante Erna die Kartoffeln ein. Und sie halten Einbrecher vom Duschen ab. Könnte man meinen...
(via)
Es wurden keine mit Ihrer Suchanfrage - aluminauten - übereinstimmenden Dokumente gefunden.
./done
Gerüchten zufolge plant Google Kopien von E-Mail-Nachrichten von Nutzern zurückzubehalten, selbst nachdem sie diese gelöscht oder ihr Konto geschlossen haben. Dies ist schlicht und einfach falsch. Google speichert mehrfache Backup-Kopien von Nachrichten, um diese sowie die Konten bei Fehlern oder Systemausfällen wiederherstellen zu können. Google speichert mehrfache Backup-Kopien von Nachrichten, um diese sowie die Konten bei Fehlern oder Systemausfällen wiederherstellen zu können.Ihre gesendeten oder empfangenen Nachrichten verbleiben daher unter Umständen für eine gewisse Zeit in unseren Backup-Systemen, auch wenn eine Nachricht gelöscht wurde oder ein Konto nicht mehr aktiv sein sollte.
Ähm??
"Wir speichern nicht die Emails, wir lagern nur auf unbestimmte Zeit ein Backup davon.." ...oder wie soll ich das bitte verstehen?
(via)
Weitersagen: am kommenden Montag, dem 26. Februar 2007 zwischen 22:00 Uhr und 01:00 Uhr habe ich den Berliner Datenschützer Alexander Dix zu Gast in meiner Sendung. Ich kann mir vorstellen, dass es auch einiges zu besprechen gibt, von dem ich noch keine Vorstellung habe und würde mich über umfangreiche, qualifizierte Beteiligung sehr freuen. Wer sich nicht live per Telefon beteiligen möchte, kann mir auch gerne schonmal vorab eine Mail schicken oder hier kommentieren. Dann stelle ich die Fragen.
Die zwei Computer könnten nicht nur gehackt werden, sondern durch das Verschicken der Fotos über das Netz waren und sind sie vielleicht noch dem Provider und/oder anderen Personen zugänglich. Computer ermöglichen auch eine langfristige Speicherung von Informationen, die zu einem späteren Zeitpunkt verbreitet werden können. Der Staat hat ein zwingendes Interesse daran, dass Material, das solche negativen Folgen hat, niemals hergestellt wird.
Die Sorge ist doch wirklich rührend, aber spannend wäre es jetzt zu erfahren, wie sie denn an die Fotos kamen...
Womit wir wieder bei Inhalten auf einer Postkarte wären...