Musikalische Früherziehung ... direkt auf der Strasse

Auf dem wohl trostlosesten Platz in Moabit, dem Mathilde-Jacob-Platz, steht ein Piano.

"Spielt ihr?" rufen uns ein paar Kinder zu, als wir uns dem nähern.
"Klar!" ... und innerhalb weniger Sekunden sind wir von 20 Kindern umringt, wo ich mich noch immer frage, woher die plötzlich kamen.

3 Töne Gnadenfrist gaben sie uns, dann setzte die kindliche Neugier ein... man wollte auch mal!
Trotz allen Drängeln und Geschubbse fand fast jeder eine Taste, auf die man rumhämmern konnte und wer keine fand, der entdeckte meine Kamera. Da wollte man dann auch mal, fand es allerdings sehr komisch, das die weder blitze, noch ein buntes Display in Fernsehgröße hatte. Und überhaupt klickt die nur so komisch, die piepst ja garnicht wie Mamas. Nachdem dann jeder seinen besten Freund/Freundin fotografieren durfte, oder besser gesagt deren Arm, Hinterkopf oder Windschatten, belagerte man dann doch wieder das Piano, lernte "Alle meine Entchen", wozu die kleineren dann lauthals sangen, fragte nach "dem Buch", das sich nach hartnäckigen Nachfragen als ein Notenheft rausstellte und forderte einen Stuhl. Mit nichts davon konnte ich dienen, also improvisierte man einfach weiter im stehen. *BAAM* *BAAAM* *pling* *pling*

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