(Meta)Tag me, Baby, one more Time

Das ODP sollte dem einem oder anderen etwas sagen, zumindest vom "Verzeichnis" -Link über dem googelischem Suchfeld. Lange galt: Wer drin ist, ist in. Bevorzugtes Ranking in den Suchmaschinen, welche das ODP gern anzapfen für ihre Ergebnisse, hybsche Beschreibung beim Googleergebnis, etc.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Links sind handgeprüft.
Der Nachteil: Man kann seinen Seitentitel so oft ändern, wie man möchte: Google snipped aus dem ODP.
Und wenn ich statt Äpfel Birnen anbiete, was interessierts, da steht Äpfel.
Was ein Editor vor ewigen Zeiten festlegte, steht da. Punkt.
Ich selbst war ne Zeitlang dort Editor. Und ich weiß, dass man auch mal nen unkreativen Tag erwischt. Geändert wird auch selten, sei es, es fehlt schlicht jemand zum Beschreibungen ändern oder aber es fehlt die Zeit zum ändern oder die Lust oder was auch immer...
Das hat Google nun endlich verstanden und *rattatschenk* versteht Metatags.
Wir kennens ja schon von der robots.txt, MadameGoogle wollen höchstpersönlich angesprochen werden.

<meta NAME="GOOGLEBOT" CONTENT="NOODP">

Will sie hören von uns, und reagiert mit dem Auslesen des Titels und der Metabeschreibung der Seite. Damits auch MSN versteht, denn NOODP ist ein microsoftsches Baby, nutzt man die allgemeinere Variante

<meta NAME="ROBOTS" CONTENT="NOODP">

und um dem Ding noch die Krone aufzusetzen, schlagen Madame Google einen köstlich kombinierten Metatagmix ala

<meta NAME="GOOGLEBOT" CONTENT="NOODP, NOFOLLOW">

vor. Ich persönlich würde von NOFOLLOW abraten, abgesehen mal von einzelnen vercallboyten Links, denn was gibt es denn bitte bekloppteres im Netz als Links, denen man nicht folgen darf. Warum steht denn dann da ein Link? Ok, anderes Thema..

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